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Rhythmisierung im Stundenplan

Verschiedene Modelle der Zeitstrukturierung haben sich in der Ganztagsschulpraxis etabliert: Durch eine Auflösung des strikten 45-Minuten-Takts zugunsten größerer Zeiteinheiten von z. B. 60 oder 90 Minuten ergeben sich größere Gestaltungsspielräume für eine Rhythmisierung des Unterrichts, die Durchführung von Projekten oder anderen unterrichtsbezogenen Vorhaben in und außerhalb der Schule. Die Rhythmisierung des Schultags schließt auf schulorganisatorischer Ebene eine ausgewogene Verteilung des Unterrichts und der außerunterrichtlichen Angebote auf Vor- und Nachmittag mit wechselnden Phasen der Konzentration und Entspannung sowie der Ruhe und Bewegung ein.

 

Weitere Elemente der äußeren Rhythmisierung

Eine Vielfalt an unterschiedlichen Bildungs- und Betreuungsangeboten bietet Förderung und Unterstützung im Wechsel mit Neigungsangeboten zur sinnvollen, an den Interessen der Schülerinnen und Schüler ausgerichteten Freizeitgestaltung.

Folgende Strukturelemente haben sich bei der äußeren Rhythmisierung im Stundenplan außerdem bewährt:

  • ein Tagesbeginn mit offenem Anfang und anschließendem Morgenkreis, sodass Schülerinnen und Schüler erst einmal „ankommen“ und sich selbständig auf die bevorstehenden Fächer und Aufgaben vorbereiten können,
  • der Wechsel von stärker lehrerzentrierten Unterrichtseinheiten mit individuellen Lern- und Übungszeiten, in denen Schülerinnen und Schüler größtenteils selbständig arbeiten,
  • Angeleitete Entspannungsangebote oder Bewegungspausen
  • die Schaffung von Bewegungs- und Rückzugsmöglichkeiten in den Pausen mit einer Mischung aus angeleiteten und selbstgestalteten Freizeitangeboten,
  • Mahlzeiten als fester Bestandteil des rhythmisierten Tagesablaufs, ggf. mit einem gemeinsamen Frühstück am Morgen, einem warmen Mittagessen sowie Zwischenmahlzeiten und gesunden Pausensnacks
  • eine Rhythmisierung  nicht nur im Wechsel der Tageszeiten, sondern auch im Verlauf der Wochen- und Jahreszeiten mit Bräuchen, Ritualen und Festen.