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Konsequenzen statt Drohungen aussprechen

Drohen Sie Konsequenzen nicht nur an. Fehlverhalten muss Konsequenzen haben. Eine Konsequenz ist dabei nicht unbedingt als Synonym für eine Strafe anzusehen. Ziel ist es, dass die Schülerin bzw. der Schüler aus der Konsequenz lernt und in Zukunft bessere bzw. erwünschte Entscheidungen trifft.

Privat & sachlich: Wahren Sie das Gesicht der Schülerin bzw. des Schülers, indem Sie die Konsequenz – wenn möglich – nicht vor der Gruppe, sondern persönlich erteilen (indem Sie sie bzw. ihn beiseite nehmen) und dabei einen neutralen Tonfall und Gesichtsausdruck behalten.

Zeitnah: „Vergeben“ Sie Konsequenzen lieber in kleinen, aber zeitnahen Einheiten. Verzichten Sie auf große, schwerwiegende Konsequenzen, welche erst später „in Kraft treten“ und keinen unmittelbaren Bezug zum Fehlverhalten haben.

Klarer Bezug zur Störung: Stellen Sie die Konsequenz nicht als beliebige Strafe, sondern als natürliche Folge der Störung dar, z. B. „Wer einen Mitschüler stört, wird an einen Einzeltisch umgesetzt.“