mobile Navigation Icon

Ganztag » Themen » Bildung für nachhaltige Entwicklung » Praxisbeispiele

Angebote für die praktische Umsetzung

Auf dieser Seite finden Sie Praxisbeispiele für die Umsetzung von Angeboten rund um das Thema BNE. Ziel soll es sein, die verschiedenen Beispiele ohne großen Vorbereitungsaufwand mit den Schülerinnen und Schülern durchführen zu können. Nicht nur Lehrkräfte im Ganztag, auch weiteres pädagogisches Personal soll sich an der Durchführung von Lerneinheiten zum Thema BNE beteiligen können.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Frau Vanessa Wüst, FLin für die praktischen Impulse zum Thema Upcycling bedanken!

Praxisbeispiele zum Thema "Upcycling"

Was ist Upcycling?

Upcycling ist eine Form der Wiederverwertung, bei der scheinbar unbrauchbare Dinge (z. B. Müll), in etwas Neues, brauchbares verwandelt werden. Dabei wird der Wert des ursprünglichen Wertstoffes wieder erhöht - etwas "Wertvolles" entsteht, dass z. B. auch im Alltag verwendet werden kann.

Bedeutung für Schule und Unterricht

Schülerinnen und Schüler des Ganztags haben auch in der Schule jeden Tag mit Wertstoffen zu tun, die normalerweise im Müll landen, z. B. Getränkeverpackungen oder Tüten vom Pausenbrot, Papierreste bzw. Altpapier, alte Sportshirts und vieles mehr... Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern im Ganztag näher zu bingen, dass diese scheinbar für den Müll bestimmten Stoffe noch einmal wiederverwendet werden können. Durch verschiedene Upcycling-Einheiten erhalten die Lernenden ein Endprodukt, dass sie in der Schule oder in ihrem Alltag verwenden können. Es entstehen individuell gefertigte Produkte, die in ihrer Entstehung nebenbei handwerkliche und künstlerische Kompetenzen schulen.

Umsetzung im Ganztag

Der Ganztag bietet durch ein Mehr an Zeit vielfältige Chancen und Möglichkeiten, diese einfach durchzuführenden Praxisideen umzusetzen: Dies kann z. B. am Nachmittag geschehen oder auch nach einer langen Lernzeit im Sinne einer sinnvollen Rhythmisierung des Ganztagsunterrichts. Wichtig dabei ist, dass man die Beispiele immer wieder mit in den Ganztags-Alltag integriert, um das Bewusstsein für einen nachhaltigen Lebensstil zu schärfen.

Weitere Hinweise

Die hier aufgeführten Beispiele wurden in Zusammenarbeit mit Frau Vanessa Wüst, FLin erstellt. Zu jedem Beispiel finden Sie eine "Schritt-für-Schritt-Anleitung", z. B. in Form einer PowerPointPräsentation. Diese können Sie direkt im Unterricht bzw. am Nachmittag abspielen - so entsteht mit wenig Aufwand Schritt für Schritt das entsprechende Upcycling-Produkt. In der "Lehrerinfo" finden Sie weitere wichtige Hinweise zur Durchführung des jeweiligen Unterrichtsbeispiels.

Hinweis: Diese Seite befindet sich derzeit noch im Aufbau und wird durch weitere Praxisbeispiele sukzessive erweitert.

Der Getränkekarton-Geldbeutel

Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man aus gebrauchten Getränkeverpackungen einen Geldbeutel herstellt.

Materialien zum Download:

Hier erhalten Sie die Schritt-für-Schritt-Anleitung als Präsentation im pdf-Format. 

Hier erhalten Sie wichtige Informationen zur Herstellung des Getränkekarton-Geldbeutels auf der Lehrerinfo-Karte.

Der Farbkreisel

In diesem Beispiel erhalten Sie eine Praxisanleitung, wie aus alten Filzuntersetzern, PET-Deckeln oder Getränkekartondeckeln ein bunter Farbkreisel hergestellt werden kann.

Materialien zum Download:

Hier erhalten Sie die Schritt-für-Schritt-Anleitung als Präsentation im pdf-Format.

Hier erhalten Sie wichtige Informationen zur Herstellung des Getränkekarton-Geldbeutels auf der Lehrerinfo-Karte.

Die Kusudama-Blüte

Hier wird aus ein paar alten Buch- oder Zeitschriftenseiten eine sehr dekorative Blüte aus Papier gefertigt, die auch zur Klassenzimmergestaltung im Ganztag verwendet werden kann.

Materialien zum Download:

 

Hier erhalten Sie die Schritt-für-Schritt-Anleitung als Präsentation im pdf-Format.

Hier erhalten Sie wichtige Informationen zur Herstellung der Kusudama-Blüte auf der Lehrerinfo-Karte.

Idee aus: Heinrich; Rechl (2015): Upcycling – Zu kostbar für die Tonne. –  Knaur Verlag, München, S. 24