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Öffnung zum außerschulischen Umfeld

Öffnung im pädagogischen Konzept

Die Öffnung der Schule ist im Ganztag nicht nur aus organisatorischen Gründen notwendig, sondern auch aus pädagogischer Sicht sinnvoll und deshalb Teil des pädagogischen Konzepts jeder Ganztagsschule. Letztlich ist sie unumgänglich, weil sich die Herausforderungen einer sich wandelnden Wissensgesellschaft ebenso wie die sozialen und ökologischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nur gemeinsam lösen lassen.

Bildung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Viele Kommunen haben Bildung inzwischen als wichtigen Standortfaktor erkannt. Vielerorts entstehen deshalb auf Initiative von Kommunen, Landkreisen und kreisfreien Städten so genannte Bildungslandschaften oder Bildungsregionen, in denen sich Akteure der Kommunen, der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und anderer Bildungseinrichtungen vernetzen und zusammenwirken. Bildung wird dabei zunehmend als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden.


Nutzung der vorhandenen sozialen Infrastruktur

Die Schule ist ein Teil einer Bildungslandschaft oder -region, in dem Schülerinnen und Schüler in echten Lebenszusammenhängen lernen und wirksam werden. Ob Bibliothek oder Museum, Musikschule, Sportverein oder ortsansässige Unternehmen – sie alle sind Teil der Infrastruktur, die Schülerinnen und Schüler vieler bayerischer Ganztagsschulen nutzen. Die Sophie-Scholl-Mittelschule im oberpfälzischen Burglengenfeld beispielsweise bezieht diese und andere Lernorte in der unmittelbaren Umgebung ein.